Montag, 26. Mai 2008

Ach du lieber Schwan

Die SPD stellt die eigene Kandidatin, Gesine Schwan, definitiv zur Wahl des Bundespräsidentenamt auf.

Ah.

Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller ist ein richtiger Fuchs: die SPD bereite Rot-Rot schon vor:

"Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob nicht ein Ende mit Schrecken besser ist als ein Schrecken ohne Ende."
Ich wäre ja mal für ein Schrecken mit Ende, aber das will ja wieder keiner.

Oettinger, Rüttgers und Huber sind für eine Fortsetzung der Koalition. Huber unterstrich:
"Ich erkläre ausdrücklich: Die CSU ist vertragstreu."
Na, vertragstreu schon, nicht Herr Seehofer?

Deutschlands Nervensäge Nummer 1, Guido Westerwelle, ist wie immer gegen die Große Koalition:

"Die Bundeskanzlerin muss selbst wissen, ob sie zusehen möchte, wie ihr Koalitionspartner eine Linksfront schmiedet, um nach der Bundestagswahl gemeinsam mit Linkspartei und Grünen eine Regierung zu bilden."
Ob Herr Westerwelle unter Tränen stand, als er den Satz sagte?

Berlins Klaus Wowereit betonte das "legitime Recht einer großen Partei", einen eigenen Kandidaten aufzustellen. Kein Thema: Jede große Partei hat das Recht - jede große!

1 Kommentar:

Novem hat gesagt…

Bestimmt hat Westi geweint, niemand will ihn haben und die anderen sind alle doof v.v