Der folgende Beitrag bedarf ein paar Vorschüben, denn es wird um Deutschland sucht den Superstar gehen. Eine Sendung über die ich jetzt auch seitenlang kritisch schreiben könnte. Die emotionalen Dokubeiträge, die unverschämten Kommentare, das zur Schau stellen der KandidatInnen und vieles mehr. All das hat eben nichts mit guter Samstagabendunterhaltung zu tun.
Dennoch muss man - oder wenigstens ich - an dieser Stelle ein paar Dinge anerkennen. Es gibt nur wenige Sendungen bei denen Live-Musik noch eine Rolle spielt. Die ganzen Volksmusikparaden von ARD und ZDF sind eine Frechheit an einem großen Teil der GebührenzahlerInnen und auch ansonsten gibt es Musik in natürlicher Form leider nur wie Schnee am Meer. Gut, momentan läuft neben DSDS auch noch Stefan Raabs Unser Star für Oslo, eine Sendung, die vieles richtig und besser macht als die Damen und Herren bei RTL. Nichtsdestotrotz schaffen sie es nicht eine Show hinzulegen, die so viel Liebe und Mühe erstellt wird, wie es sie heutzutage eben nicht in jeder deutschen Sendung zu sehen gibt.
Ich beziehe mich auch nur auf die ersten zehn Minuten der Sendung vom vergangenen Samstag, die mit so viel Energie geladen ist, dass ich einfach nur beeindruckt war. Das Bühnenbild, die Kameraführung, die Musik, polarisierende Figuren - alles was eine richtig gute Liveshow eben im Gepäck haben muss.
Doch als Stammzuschauer wird RTL mich trotzdem nicht gewinnen können, denn dafür sind viele Teile auch einfach zu bieder. Deswegen auch nur zehn Minuten.
Den Link zur Sendung gibt's hier - wie lange, das weiß nur RTL.
Dienstag, 23. Februar 2010
Sonntag, 14. Februar 2010
Die Kraft der Union
Mittlerweile ist es an der Tagesordnung, dass ich einen Bericht lese in dem die FDP kritisiert wird. Sind es nun die Steuersenkungsforderungen, die Steuervorteile für Hoteliers, Guido Westerwelle oder Guido Westerwelle oder Guido Westerwelle. Täglich könnte ich mehrere Twitter-Updates raushauen, die die Geschehenisse satirisch darstellen und auch manche Kabarettisten fürchten schon die Arbeitslosigkeit. Zum einen, weil sie wegen der FDP selbst keine Witze mehr erzählen müssen und zum anderen, weil eben die FDP derzeit regiert.
All das erinnert an die vergangenen vier Jahre, in denen die SPD der Juniorpartner der Union war. Damals wurde das SPD-Bashing auch schon zum Volkssport befördert. Die Umfragewerte sanken, die der Union freilich nicht. Jetzt schafft es die CDU wieder den Schwarzen Peter dem Koalitionspartnet zuzuschieben. Die vielen Ministerpräsidenten fordern einfach verschiedene Dinge und so bleibt die CDU/CSU ein Laden in dem es für alle etwas gibt. Da fordert ein Jürgen Rüttgers aus Nordrhein-Westfalen - wohlwissend, dass er im Mai eine Landtagswahl gewinnen muss - eine große Hartz-IV-Reform und 200 Kilometer süd-östlich davon schreit Roland Koch - das Arschloch der Nation - nach einer Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger.
So ist das bei einer Volkspartei - so war das mal bei der SPD.
All das erinnert an die vergangenen vier Jahre, in denen die SPD der Juniorpartner der Union war. Damals wurde das SPD-Bashing auch schon zum Volkssport befördert. Die Umfragewerte sanken, die der Union freilich nicht. Jetzt schafft es die CDU wieder den Schwarzen Peter dem Koalitionspartnet zuzuschieben. Die vielen Ministerpräsidenten fordern einfach verschiedene Dinge und so bleibt die CDU/CSU ein Laden in dem es für alle etwas gibt. Da fordert ein Jürgen Rüttgers aus Nordrhein-Westfalen - wohlwissend, dass er im Mai eine Landtagswahl gewinnen muss - eine große Hartz-IV-Reform und 200 Kilometer süd-östlich davon schreit Roland Koch - das Arschloch der Nation - nach einer Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger.
So ist das bei einer Volkspartei - so war das mal bei der SPD.
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