Was hat man während der Finanzkrise aus dem grünen Lager gehört? Was hat die grüne Bundestagsfraktion geleistet? Mit was konnten die Abgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen glänzen? Was ist im Gedächtnis geblieben?
Genau diese Fragen sind nicht so einfach zu beantworten, deswegen wäre es auch an der Zeit gewesen einen neuen Weg einzuschlagen. Der Weg hätte Gerhard Schick heißen können, doch der Arbeitskreis Wirtschafts und Soziales stimmte für Fritz Kuhn, der damit auch automatisch einer der Fraktionsvizevorsitzenden ist.
Gerhard Schick dagegen bleibt nur finanzpolitischer Sprecher, obwohl gerade er sich profilieren konnte, er leistete etwas, von ihm hat man Dinge gehört er glänzte und blieb im Gedächtnis. Gerhard Schick war der Mann in der Finankrise - über die Parteien hinweg. In Talkshows war Schick ein gern gesehener Gast, weil er eben auch die Sachverhalte gut erklären konnte. Von seinem Arbeitskreis wurde er dafür jetzt nicht belohnt, stattdessen bleibt Fritz Kuhn vorne. Der Mann, der mehr für Vergangenheit denn für Zukunft steht. Kuhn ist auf dem absteigenden Ast, Schick auf dem aufsteigenden. Dass die grüne Bundestagsfraktion sich jetzt für Kuhn entschieden hat ist bezeichnend.
Mittwoch, 11. November 2009
Sonntag, 8. November 2009
Darf's ein bisschen grün sein?
Heute war es also so weit. Heute war der Tag, den wir in den nächsten fünf Jahren als einen der Startpunkte des Endes sehen werden. Die Grünen Saar stimmten dem Jamaika-Koalitionsvertrag zu. Damit beginnt in wenigen Tagen die vorerst letzte Legislaturperiode mit einer grünen Fraktion.
Ich erwarte nämlich nicht, dass die Grünen sich großartig durchsetzen werden gegen die FDP und CDU. Natürlich stehen im Koalitionsvertrag grüne Eckpunkte, natürlich kann man hoffen. Aber.
Der saarländische Grünen-Vorsitzende Hubert Ullrich boxte Jamaika in einer Art und Weise durch wie man es sonst nur von Gerhard Schröder kannte, was die SPD noch bis heute verkraften muss. Und nicht zuletzt bearbeiten bzw. bekämpfen muss.
Da auch der Wähler und die Wählerin nicht doof sind, wird es den Grünen Saar noch eine Lehre sein, was sie heute beschlossen haben. Schließlich ist mittlerweile allseits bekannt, dass es eben doch nicht um grüne Inhalte sondern persönliche Querelen ging. Die Grünen hätten mehr grün in einen Koalitionsvertrag mit SPD und Linke bekommen.
Sie hätten ihr Programm besser durchsetzen können. Ein Programm für das sie gewählt wurden.
Ich erwarte nämlich nicht, dass die Grünen sich großartig durchsetzen werden gegen die FDP und CDU. Natürlich stehen im Koalitionsvertrag grüne Eckpunkte, natürlich kann man hoffen. Aber.
Der saarländische Grünen-Vorsitzende Hubert Ullrich boxte Jamaika in einer Art und Weise durch wie man es sonst nur von Gerhard Schröder kannte, was die SPD noch bis heute verkraften muss. Und nicht zuletzt bearbeiten bzw. bekämpfen muss.
Da auch der Wähler und die Wählerin nicht doof sind, wird es den Grünen Saar noch eine Lehre sein, was sie heute beschlossen haben. Schließlich ist mittlerweile allseits bekannt, dass es eben doch nicht um grüne Inhalte sondern persönliche Querelen ging. Die Grünen hätten mehr grün in einen Koalitionsvertrag mit SPD und Linke bekommen.
Sie hätten ihr Programm besser durchsetzen können. Ein Programm für das sie gewählt wurden.
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