Nachdem der erste Teil der deutschen Version der "Don't vote!"-Kampagne dazu diente Aufmerksamkeit zu erregen, haben die Macher jetzt den zweiten Teil mit Drehung veröffentlicht. In der Kampagne nehmen Prominente aus den unterschiedlichsten Genren teil. Ob Musik, Journalismus oder Fernsehen. Auch der neue Werbestar Sascha Lobo ist natürlich mit von der Partie.
Hoffen wir nur, dass der zweite Teil sich stärker verbreitet als der erste, sonst glauben NichtwählerInnen noch ernsthaft, sie wären auf dem richtigen Weg.
Ach, sagte ich ernsthaft "Prominente"? Ich meinte Menschen. Wo sind denn all die Kerners, Jauchs und Furtwänglers. Wählen die etwa nicht?
Dienstag, 28. Juli 2009
Montag, 27. Juli 2009
Samstag, 25. Juli 2009
Willkommen in der Steinzeit
Der Vorschlag von Justizministerin Brigitte Zypries (SPD), homosexuellen Paaren die Möglichkeit der Adpotion zu erlauben, stößt beim Koalitionspartner auf Kritik. Dem CSU-Rechtsexperte geht es dabei nur um das Wohl des Kindes:
Was fehlt Kindern, wenn sie zwei Väter haben? Ich habe jetzt fünf Minuten nachgedacht und kam auf kein einziges Argument.
Geht es der CDU/CSU jetzt ernsthaft nur um die "Gefahr", dass die Kinder auch homosexuell werden könnten? Ist diese Partei wirklich so armseelig!?
"Das Kind braucht Vater und Mutter als Bezugsperson und nicht Vater und Vater - gerade als Adoptivkind!"Es gibt keine sicheren wissenschaftlichen Erkenntnisse, nach denen es Kindern schadet, wenn sie von Homo-Paaren erzogen werden. Woher sollen diese Kinder auch Schaden nehmen und vor allem: Was ist der Schaden? Laut der CDU/CSU gilt es demnach als Schaden, wenn Menschen homosexuell sind. Die Konservativen leben mal wieder in der Vergangenheit und sollten weiter in ihrer Steinzeithöhle sitzen und nicht im Bundestag.
Was fehlt Kindern, wenn sie zwei Väter haben? Ich habe jetzt fünf Minuten nachgedacht und kam auf kein einziges Argument.
Geht es der CDU/CSU jetzt ernsthaft nur um die "Gefahr", dass die Kinder auch homosexuell werden könnten? Ist diese Partei wirklich so armseelig!?
Dienstag, 21. Juli 2009
Wenn Verkehrsnachrichten Schlagzeile machen
Die Qual der Wahl
Im Folgenden fordern diverse Prominente und Scheinprominente wie Jan Hofer, Detlev Buck, Claude-Oliver Rudolph, Dennis Lisk, Manuel Cortez, Patrice, Ralf Zacherl, Mike Krüger, Sarah Kuttner, Alexandra Kamp, Massiv, JoeRilla, Bernhard Brink, Franziska Knuppe, Susanne Hoppe, Tyron Ricketts, Buddy Ogün und Ralph Richter auf, nicht wählen zu gehen.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Leute namens Jan Hofer, seines Zeichens Tagesschau-Sprecher, BürgerInnen auffordern sich nicht an Wahlen zu beteiligen. Allerdings gibt es in diesem Video keine Pointe, die das Ganze auflöst.
Eine ähnliche Kampagne gab es zu den Präsidentschaftswahlen in den USA, dort haben dann auch richtige Promis mitgemacht, welche noch in dem Video zum Entschluss kamen, dass Wählengehen Sinn macht. Auch da lautete der Aufruf zunächst "Don't Vote!". Dass es in Deutschland auch zu dieser Auflösung kommt, ist zu erwarten. Ob es klug ist, die Pointe in einem Extra-Video zu zeigen bezweifel ich.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Leute namens Jan Hofer, seines Zeichens Tagesschau-Sprecher, BürgerInnen auffordern sich nicht an Wahlen zu beteiligen. Allerdings gibt es in diesem Video keine Pointe, die das Ganze auflöst.
Eine ähnliche Kampagne gab es zu den Präsidentschaftswahlen in den USA, dort haben dann auch richtige Promis mitgemacht, welche noch in dem Video zum Entschluss kamen, dass Wählengehen Sinn macht. Auch da lautete der Aufruf zunächst "Don't Vote!". Dass es in Deutschland auch zu dieser Auflösung kommt, ist zu erwarten. Ob es klug ist, die Pointe in einem Extra-Video zu zeigen bezweifel ich.
Nazi-Vergleich Nr. 2548234
Es ist der Vergleich unter den Vergleichen: der Nazi-Vergleich. Wer ihn begeht erreicht Aufmerksamkeit und muss in den meisten Fällen alle Ämter niederlegen. Das Godwins Gesetz besagt sogar, dass mit diesem Vergleich jegliche Diskussion beendet. Die höchste Form des Nazi-Vergleichs ist der Hitler-Vergleich, knapp dahinter liegt der Göbbels-Vergleich.
Letzteren bzw. fast Letzteren zog nun Hubert Klar, Vorsitzender der Senioren-Union in Waldkirch. In dem Artikel namens "Rote Karte für die Roten" diffarmierte Klar die SPD-Kandidatin zur Bundespräsidentenwahl Gesine Schwan mit folgenden Worten:
Mehr zum Thema Nazi-Vergleiche haben die Damen und Herren von Extra 3 parat:
Letzteren bzw. fast Letzteren zog nun Hubert Klar, Vorsitzender der Senioren-Union in Waldkirch. In dem Artikel namens "Rote Karte für die Roten" diffarmierte Klar die SPD-Kandidatin zur Bundespräsidentenwahl Gesine Schwan mit folgenden Worten:
"Deutschland brachte mindestens zwei an ideologischer Verblendung leidende Frauen hervor: Magda Goebbels und Gesine Schwan. Jede auf ihre Weise: Erstere entzog sich durch Selbstmord der Verantwortung. Letztere scheiterte bereits im Vorfeld, denn es gab in ihrem eigenen Lager einige Anständige, die ihr auf dem o. g. Leidensweg nicht folgen wollten."Über die Existenz des Verstands des CDU-Politikers lässt sich jetzt streiten. Die CDU hat sich mehrfach von ihm distanziert und er selber hat alle Ämter niedergelegt und möchte nicht mehr als CDU-Mitglied auftreten. Dass der Bericht überhaupt veröffentlicht wurde, wurde mit der Krankheit des Schriftstellers des Parteimagazins begründet, da sei der Text "durchgerutscht".
Mehr zum Thema Nazi-Vergleiche haben die Damen und Herren von Extra 3 parat:
Montag, 20. Juli 2009
Eurovision Songtotal
Schon seit längerer Zeit wurde darüber spekuliert, doch jetzt ist es amtlich: Stefan Raab und das Erste machen gemeinsame Sache. Damit der Vorentscheid zum Eurovision Songcontest in der Öffentlichkeit für mehr Aufsehen sorgt, hat Stefan Raab mit der ARD verhandelt und ein neues Konzept vorgelegt. In acht Sendungen entscheidet sich wer von 20 Finalisten beim Eurovision Songcontest 2010 in Oslo antreten wird. Die Ausstrahlung der Sendung wird geteilt, wobei die ARD das Finale und ProSieben das Halbfinale zeigt. Die endgültige Entscheidung übernehmen die Zuschauer via Telefonvoting. Im Vorfeld müssen alle Teilnehmer ein Casting durchlaufen, dessen Jury der Stefan Raab übernimmt.
Noch im Mai hieß es, dass diese Zusammenarbeit nicht zustande kommen wird. Raab begründete dies mit den "komplizierten Entscheidungswegen der ARD", eine Tatsache, die auch Günther Jauch schon kritisierte.
Auf der einen Seite ist es umstritten, inwiefern die ARD dadurch an Klasse verliert. Auf der anderen Seite muss auch die ARD jüngere Zuschauer erreichen.
Freilich ist es keine perfekte Lösung sich mit einem Sender zu zeigen, der mit "We are Family" und anderen Produktionen häufig geschmacklos und/oder oberflächlich daherkommt. Allerdings arbeitet die ARD in erster Linie mit Stefan Raab zusammen, der nutzt seine tägliche Show zwar nur noch als Witzresterampe und Werbesendung für seine Events, nichtsdestotrotz ist er einer der Größten im deutschen Fernsehen. Mit seinen Ideen bereichter er stets die Medienlandschaft, ob Wok-WM oder Schlag den Raab. Da es sich bei einer Musikveranstaltung wie dem Eurovision Songcontest eben auch um eine Show handelt, die Jüngere ansprechen sollte, hat die ARD die Aufgabe dieses auch zu erreichen. Zumindest mit einer Show im Jahr sollte das machbar sein. Dass dazu ein privater Partner nötig ist, ist schade, aber Realität. Damit der Plan aufgeht reicht es aber nicht sich ProSieben und Stefan Raab an die Seite zu holen. Dazu bedarf es dann doch noch mehr. Genauere Details sollen aber erst im Spätsommer bekannt gegeben werden.
Noch im Mai hieß es, dass diese Zusammenarbeit nicht zustande kommen wird. Raab begründete dies mit den "komplizierten Entscheidungswegen der ARD", eine Tatsache, die auch Günther Jauch schon kritisierte.
Auf der einen Seite ist es umstritten, inwiefern die ARD dadurch an Klasse verliert. Auf der anderen Seite muss auch die ARD jüngere Zuschauer erreichen.
Freilich ist es keine perfekte Lösung sich mit einem Sender zu zeigen, der mit "We are Family" und anderen Produktionen häufig geschmacklos und/oder oberflächlich daherkommt. Allerdings arbeitet die ARD in erster Linie mit Stefan Raab zusammen, der nutzt seine tägliche Show zwar nur noch als Witzresterampe und Werbesendung für seine Events, nichtsdestotrotz ist er einer der Größten im deutschen Fernsehen. Mit seinen Ideen bereichter er stets die Medienlandschaft, ob Wok-WM oder Schlag den Raab. Da es sich bei einer Musikveranstaltung wie dem Eurovision Songcontest eben auch um eine Show handelt, die Jüngere ansprechen sollte, hat die ARD die Aufgabe dieses auch zu erreichen. Zumindest mit einer Show im Jahr sollte das machbar sein. Dass dazu ein privater Partner nötig ist, ist schade, aber Realität. Damit der Plan aufgeht reicht es aber nicht sich ProSieben und Stefan Raab an die Seite zu holen. Dazu bedarf es dann doch noch mehr. Genauere Details sollen aber erst im Spätsommer bekannt gegeben werden.
Landesmitgliederversammlung der Grünen Jugend
Am vergangenen Wochenende fand in Stuttgart erneut die Landesmitgliederversammlung (LMV) der Grünen Jugend Baden-Württemberg statt, auf welcher ich nun zum zweiten Mal zugegend war. Während den drei Tagen wurden verschiedene Workshops wie der traditionelle Gender-Workshop angeboten, gab es die Resolution zum Thema Frieden, die Abstimmung zur Zitro (die Mitgliederzeitschrift der GJ Ba-Wü), die Wahlen zum Landesvorstand und vieles mehr.
Die Internetsituation vor Ort war leider nicht ganz optimal, da man mit seinem Laptop raus auf eine Treppe musste um in Reichweite des W-LANs zu sein. Das hielt mich aber nicht davon ab das ein oder andere Update für die Grüne Jugend Tübingen zu twittern.
Auf dieser Landesmitgliederversammlung wurde ein neuer Landesvorstand gewählt. Nachdem Christian Brugger, der Schatzmeister, und Michael Joukov, der Beisitzer, aus Altersgründen den Vorstand der GJ Baden-Württemberg verlassen mussten, weil man nur bis 28 Mitglied der grünen Jugendorganisation sein darf, wurden neue Mitglieder gewählt. Außerdem verzichtete Dennis Neuendorf auf eine Wiederwahl, weil zukünftig sein Studium Priorität hat. Die Landesvorsitzenden Oliver Hildenbrand und Agnieszka Malczak bewarben sich erneut für ihre Posten, auch Julia Janczyk und Lena Schwelling traten wieder an. Die Karlsruherin Sophie Schmid bewarb sich dieses Mal nicht für einen BeisitzerInnenposten, sondern für das Amt der Schatzmeisterin. Die Wahlen der Frauenplätze war insgesamt auch sehr langweilig, da Janczyk und Schwelling keine Gegenkandidatinnen hatten. Das Gleiche galt auch für Sophie Schmid, womit sie die Nachfolge von Christian Brugger antritt.
Spannender lief die Wahl jedoch bei den Männerplätzen ab. Hier waren drei neue Plätze zu vergeben, von denen zwei schon im vornhinein sozusagen vergeben waren. Felix Anderl aus Freiburg und Jonas Közle aus Stuttgart waren hochfavorisiert, aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung, ihrem starken Bekanntheitsgrad und ihrem sympathischen Auftreten. Közle konnte aus beruflichen Gründen leider nicht vor Ort sein, allerdings machte er sich die Mühe und produzierte eine Videobotschaft.
Im Endeffekt war nur der dritte Platz die spannende Abstimmung. Dort konnte sich Bennet Müller gegen Matthias Edelmann, Benedikt Maier und Oliver Priem durchsetzen. Der neue Landesvorstand setzt sich also aus Agnieszka Malczak, Oliver Hildenbrand, Julia Janczyk, Lena Schwelling, Sophie Schmid, Bennet Müller, Jonas Közle und Felix Anderl zusammen. An dieser Stelle wünsche ich frohes Schaffen!
Aber nicht nur die Wahlen waren ein Thema der LMV. Die Friends-Resolution wollte auch diskutiert und abgestimmt werden. Dabei gab es wenig Debatten, um nicht zu sagen keine. Lediglich zwei kleine etwas spannendere Abstimmungen gab es. Dazu gehörte z.B. der Antrag von Oilver Priem, dass die Grüne Jugend Baden-Württemberg sich konsequent gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr aussprechen soll. Dieser Änderungsantrag fand aber keine Mehrheit. Auch von mir wurde er abgelehnt, da ich denke, dass die Bundeswehr in letzter Instanz die Möglichkeit haben muss einen Völkermord zu verhindern. Insgesamt wurde die Resolution mit überwältigender Mehrheit angenommen.
Auch das Zitro-Statut wurde beschlossen. Dieses soll der Mitgliederzeitschrift endlich eine richtige Redaktion geben. Das wurde insofern kritisiert als dass Artikel der Mitglieder nicht in jedem Fall veröffentlicht werden müssen. Allerdings muss die Redaktion Gründe nennen und dem Autor des Textes Bescheid geben. Was eine Veröffentlichung verhindert wurde auch nochmal erklärt:
Noch drei andere Dinge wurden an diesem Wochenende erledigt. Agnieszka Malczak und Peter Svejda haben das Votum der GJ erhalten im Herbst in den Parteirat der Grünen gewählt zu werden. Im Vorfeld wurde ein Antrag abgestimmt, dass es diesmla zwei Voten gibt. Die Voten sind allerdings nicht bindend, womit ich bezweifle, dass auch beide reinkommen. Im Gegenteil: Ich sehe die Gefahr, dass sich die Stimmen splitten und keinen reinkommt. Da ich allerdings auch der Meinung bin, dass die Grüne Jugend zwei Plätze beanspruchen kann, weil sie viel arbeitet und auch viele Stimmen einfängt, war ich hin- und hergerissen und habe mich enthalten.
Zu guter Letzt noch ein paar Worte zur Landesvorsitzenden Agnieszka Malczak, die auch auf Listenplatz 11 für den Bundestag kandidiert, was bedeutet, würden die Grünen bundesweit auf 12-13 Prozent kommen, sie in Abgeordnete würde. Da sie die Trennung von Amt und Mandat für wichtig hält, würde sie im Herbst dann ihren Vorsitz räumen, was bei vielen für Verwunderung sorgte. An dieser Aussage wird sie natürlich auch gemessen.
Abschließend:
Auch diese LMV hat Spaß gemacht, allerdings bot sie wenig Debatten. Trotzdem lernte man wieder viele neue Leute kennen und erfuhr, was in den anderen Ortsgruppen läuft.
Nachtrag, 21. Juli:
Felix, Oliver und Henning haben auch Dinge zur LMV zu sagen.
Die Internetsituation vor Ort war leider nicht ganz optimal, da man mit seinem Laptop raus auf eine Treppe musste um in Reichweite des W-LANs zu sein. Das hielt mich aber nicht davon ab das ein oder andere Update für die Grüne Jugend Tübingen zu twittern.
Auf dieser Landesmitgliederversammlung wurde ein neuer Landesvorstand gewählt. Nachdem Christian Brugger, der Schatzmeister, und Michael Joukov, der Beisitzer, aus Altersgründen den Vorstand der GJ Baden-Württemberg verlassen mussten, weil man nur bis 28 Mitglied der grünen Jugendorganisation sein darf, wurden neue Mitglieder gewählt. Außerdem verzichtete Dennis Neuendorf auf eine Wiederwahl, weil zukünftig sein Studium Priorität hat. Die Landesvorsitzenden Oliver Hildenbrand und Agnieszka Malczak bewarben sich erneut für ihre Posten, auch Julia Janczyk und Lena Schwelling traten wieder an. Die Karlsruherin Sophie Schmid bewarb sich dieses Mal nicht für einen BeisitzerInnenposten, sondern für das Amt der Schatzmeisterin. Die Wahlen der Frauenplätze war insgesamt auch sehr langweilig, da Janczyk und Schwelling keine Gegenkandidatinnen hatten. Das Gleiche galt auch für Sophie Schmid, womit sie die Nachfolge von Christian Brugger antritt.
Spannender lief die Wahl jedoch bei den Männerplätzen ab. Hier waren drei neue Plätze zu vergeben, von denen zwei schon im vornhinein sozusagen vergeben waren. Felix Anderl aus Freiburg und Jonas Közle aus Stuttgart waren hochfavorisiert, aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung, ihrem starken Bekanntheitsgrad und ihrem sympathischen Auftreten. Közle konnte aus beruflichen Gründen leider nicht vor Ort sein, allerdings machte er sich die Mühe und produzierte eine Videobotschaft.
Im Endeffekt war nur der dritte Platz die spannende Abstimmung. Dort konnte sich Bennet Müller gegen Matthias Edelmann, Benedikt Maier und Oliver Priem durchsetzen. Der neue Landesvorstand setzt sich also aus Agnieszka Malczak, Oliver Hildenbrand, Julia Janczyk, Lena Schwelling, Sophie Schmid, Bennet Müller, Jonas Közle und Felix Anderl zusammen. An dieser Stelle wünsche ich frohes Schaffen!
Aber nicht nur die Wahlen waren ein Thema der LMV. Die Friends-Resolution wollte auch diskutiert und abgestimmt werden. Dabei gab es wenig Debatten, um nicht zu sagen keine. Lediglich zwei kleine etwas spannendere Abstimmungen gab es. Dazu gehörte z.B. der Antrag von Oilver Priem, dass die Grüne Jugend Baden-Württemberg sich konsequent gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr aussprechen soll. Dieser Änderungsantrag fand aber keine Mehrheit. Auch von mir wurde er abgelehnt, da ich denke, dass die Bundeswehr in letzter Instanz die Möglichkeit haben muss einen Völkermord zu verhindern. Insgesamt wurde die Resolution mit überwältigender Mehrheit angenommen.
Auch das Zitro-Statut wurde beschlossen. Dieses soll der Mitgliederzeitschrift endlich eine richtige Redaktion geben. Das wurde insofern kritisiert als dass Artikel der Mitglieder nicht in jedem Fall veröffentlicht werden müssen. Allerdings muss die Redaktion Gründe nennen und dem Autor des Textes Bescheid geben. Was eine Veröffentlichung verhindert wurde auch nochmal erklärt:
(1.1) Beiträge jedweder Art dürfen die Menschenwürde nicht verletzen, deshalb darfIch glaube nicht, dass es sich dabei um Zensur handelt. Keine Redaktion muss vollkommen dazu verpflichtet sein, alle eingesendeten Artikel zu veröffentlichen. Ich sehe keinen dringenden Grund, der das in diesem Fall ermöglichen sollte. Vor allem, da es sich um Texte handelt, die über Kritik hinausgehen. Kritik ist auch mit diesen Regeln möglich, allerdings muss die oberhalb der Gürtellinie geschehen.
die Redaktion Beiträge mit diskriminierendem, sexistischem, rassistischem oder
gewaltverherrlichendem Inhalt nicht veröffentlicht.
(1.2) Artikel, die einzelne oder mehrere Mitglieder der GRÜNEN JUGEND persönlich
angreifen oder beleidigen dürfen von der erweiterten Redaktion ebenfalls nicht
veröffentlicht werden.
Noch drei andere Dinge wurden an diesem Wochenende erledigt. Agnieszka Malczak und Peter Svejda haben das Votum der GJ erhalten im Herbst in den Parteirat der Grünen gewählt zu werden. Im Vorfeld wurde ein Antrag abgestimmt, dass es diesmla zwei Voten gibt. Die Voten sind allerdings nicht bindend, womit ich bezweifle, dass auch beide reinkommen. Im Gegenteil: Ich sehe die Gefahr, dass sich die Stimmen splitten und keinen reinkommt. Da ich allerdings auch der Meinung bin, dass die Grüne Jugend zwei Plätze beanspruchen kann, weil sie viel arbeitet und auch viele Stimmen einfängt, war ich hin- und hergerissen und habe mich enthalten.
Zu guter Letzt noch ein paar Worte zur Landesvorsitzenden Agnieszka Malczak, die auch auf Listenplatz 11 für den Bundestag kandidiert, was bedeutet, würden die Grünen bundesweit auf 12-13 Prozent kommen, sie in Abgeordnete würde. Da sie die Trennung von Amt und Mandat für wichtig hält, würde sie im Herbst dann ihren Vorsitz räumen, was bei vielen für Verwunderung sorgte. An dieser Aussage wird sie natürlich auch gemessen.
Abschließend:
Auch diese LMV hat Spaß gemacht, allerdings bot sie wenig Debatten. Trotzdem lernte man wieder viele neue Leute kennen und erfuhr, was in den anderen Ortsgruppen läuft.
Nachtrag, 21. Juli:
Felix, Oliver und Henning haben auch Dinge zur LMV zu sagen.
Freitag, 10. Juli 2009
Drin ist, was nicht drauf steht
Immer häufiger lese ich über Berichte von Verbraucherschutzzentralen nach denen Käse kein echter Käse ist und Schinken kein echter Schinken. In Wirklichkeit befindet sich dann ein Eiweiß-Öl-Mix oder Stärke-Gel darin. Jetzt warnen die Verbraucherschützer darüber hinaus vor Schokokeksen ohne Schokolade, stattdessen enthalten die "Mini Keksbolde Schoko" von Delacre eine Kakaocremefüllung mit billigem Schokoladenimitat.
Meiner Meinung nach dürfte so etwas gar nicht möglich sein, da es sich dabei um Irreführung handelt. Wer in einen Laden geht sollte nicht zuerst minutenlang lesen müssen, ob es sich beim Inhalt auch wirklich um diesen handelt oder ob nur der Geschmack darin ist. Wer von Erdbeerjoghurt spricht muss auch Erdbeeren einarbeiten, wer nur den Geschmack zusammen mixt sollte auch gar nicht die Möglichkeit haben seinen Joghurt als einen mit Erdbeergeschmack zu verkaufen.
In Zeiten von immer häufiger auftauchenden Plagiaten fordere ich ein Kennzeichen, das über "Bio" hinaus geht. Dieses sollte dann fairen Handel, ehrliche Verbraucherinformationen (wozu meiner Meinung auch die Nährwert-Ampel dazu gehört) und biologischen Anbau kennzeichnen. Die Folge wären Kunden, die überwiegend solche Produkte kaufen würden. Das würde dann nicht mal gewaltig auf die Preise schlagen, weil die Lebensmittel trotzdem gekauft würden, wenn nicht sogar bevorzugt.
Würden sich die Lebensmittelketten dabei nicht absprechen und einer würde mal diesen Weg gehen, würde dieses Unternehmen sicherlich frühzeitig die Früchte ernten.
Meiner Meinung nach dürfte so etwas gar nicht möglich sein, da es sich dabei um Irreführung handelt. Wer in einen Laden geht sollte nicht zuerst minutenlang lesen müssen, ob es sich beim Inhalt auch wirklich um diesen handelt oder ob nur der Geschmack darin ist. Wer von Erdbeerjoghurt spricht muss auch Erdbeeren einarbeiten, wer nur den Geschmack zusammen mixt sollte auch gar nicht die Möglichkeit haben seinen Joghurt als einen mit Erdbeergeschmack zu verkaufen.
In Zeiten von immer häufiger auftauchenden Plagiaten fordere ich ein Kennzeichen, das über "Bio" hinaus geht. Dieses sollte dann fairen Handel, ehrliche Verbraucherinformationen (wozu meiner Meinung auch die Nährwert-Ampel dazu gehört) und biologischen Anbau kennzeichnen. Die Folge wären Kunden, die überwiegend solche Produkte kaufen würden. Das würde dann nicht mal gewaltig auf die Preise schlagen, weil die Lebensmittel trotzdem gekauft würden, wenn nicht sogar bevorzugt.
Würden sich die Lebensmittelketten dabei nicht absprechen und einer würde mal diesen Weg gehen, würde dieses Unternehmen sicherlich frühzeitig die Früchte ernten.
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